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Grundstücke teilen

Ein Grundstück muss genau begrenzt sein. Dazu zählt nicht nur die eigentliche Größe des Areals. Die Grenzen müssen genau gezogen werden.

  • Ein Vermessungsingenieur muss die Grenzen des Grundstück genau vermessen. So entsteht die Vorlage für eine Eintragug ins Grundbuch.
  • Teilen Sie ein Grundstück, auf dem Ihr Haus steht, sollten Sie an den gesetzlich vorgegebenen Mindestabstand des Hauses zum Nachbargrundstück denken.
  • Grundsätzlich kann jeder Eigentümer einen Antrag auf Grundstücksteilung stellen. In manchen Regionen muss jedoch eine Genehmigung erteilt werden. Ob Sie diese erhalten, hängt unter anderem davon ab, wie das neue Grundstücksteil genutzt werden soll.
  • Sie merken schon, bei einer Grundstücksteilung gibt es viel Rechtliches zu beachten. Deshalb ist es empfehlenswert, einen Rechtsanwalt mit ins Boot zu holen, der Sie beraten und unterstützen kann.

Die Teilung eines Grundstücks erfordert die Einhaltung bestimmter regeln, damit das Grundstück amtlich geteilt ins Grundbuch übertragen wird.

Die Genehmigung zur Teilung eines Grundstücks

Zum Grundstück-Teilen brauchen Sie in den meisten Bundesländern keine Genehmigung der Gemeinde. Nur das Landesrecht von Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen verlangt noch eine Teilungsgenehmigung, und zwar für Grundstücke, die bebaut sind oder für die eine Bebauung genehmigt ist. Für alle Bundesländer gilt allerdings, dass durch die Teilung keine baurechtswidrigen Verhältnisse entstehen dürfen, dass also zum Beispiel die Abstandsflächen eingehalten und die Festsetzungen des Bebauungsplans beachtet werden müssen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde über die Bedingungen für eine Teilung.

Grundstück teilen: Vermessung

Bevor das Grundstück geteilt wird, bestimmt das Vermessungsamt oder ein ÖbVI (Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur) den Grenzverlauf. Dafür stellen Sie einen schriftlichen Antrag. Die Kosten der Vermessung tragen als Eigentümer Sie. Es sei denn, Sie haben einen Käufer für das Grundstück gefunden und vereinbaren mit ihm die Kostenübernahme. Nach der Grundstücksteilung werden die neuen Verhältnisse auf Ihren Antrag hin im Grundbuch eingetragen.

Die Grunddienstbarkeit

Unter der Grunddienstbarkeit versteht man die Belastung des Grundes zugunsten eines Nachbar-Eigentümers: Er darf das fremde Grundstück nutzen, zum Beispiel Wasserleitungen verlegen oder Gegenstände lagern. Eingetragen wird diese Baulast im Grundbuch – sie gehört zum Grundstück, nicht zum Besitzer, und wird durch Verkauf oder Erbe nicht automatisch gelöscht.

Grundstück teilen: Geh- und Fahrtrechte

Zu wichtigen Grunddienstbarkeiten zählen Geh- und Fahrtrechte für Grundstücke in zweiter Reihe, die keinen eigenen Anschluss zur Straße haben. Im Gegenzug bezahlt der Nutznießer eine Nutzungsentschädigung und beteiligt sich an den Unterhaltungskosten der Zufahrt.

Realteilung von Haus und Grundstück: Bei der Realteilung wird ein Haus oder ein Grundstück geteilt. Es entstehen zwei eigenständige Teilgrundstücke. Hier lesen Sie mehr darüber. Die Kosten des Wegerechts

In einem Vertrag vereinbaren beide Seiten, welche Rechte dem Eigentümer in zweiter Reihe zustehen und wie viel er für die Rechte bezahlen muss. Die Höhe richtet sich nach der Intensität der Nutzung – privat oder gewerblich. Können sich die Grundstückseigentümer nicht auf einen Betrag verständigen, urteilt ein Gutachter

Die Eintragung ins Grundbuch

Mit Einwilligung des Eigentümers des belasteten Grundstücks (beurkundet durch den Notar) wird das Geh- und Fahrtrecht ins Grundbuch eingetragen. Den Antrag kann jeder der Vertragspartner stellen. Das Grundbuchamt vermerkt die Grunddienstbarkeit auf dem Grundbuchblatt des Grundstücks, zu dessen Gunsten das Wegerecht eingetragen wird.

Das Notwegerecht

Das Notwegerecht steht Ihnen per Gesetz zu, wenn Sie beispielsweise in der Bauphase noch keine Zufahrt zu Ihrem Grundstück haben. Sie entrichten dafür eine Entschädigung, die sich nach Art und Dauer der Benutzung richtet.

Grundstück teilen: Parken des Fahrzeugs

Hat ein Hauseigentümer ein Wegerecht über das Grundstück des Nachbarn, um mit seinem Wagen zu seiner Garage zu gelangen, kann er darüber hinaus nicht verlangen, dass er den Weg auch zum kurzen Parken oder Entladen seines Fahrzeugs nutzen darf (Amtsgericht Paderborn, 54 C 188/00). Immer könnenaber die Parteien andere regelungen vereinbaren.

Die Nutzer des Wegerechts

Nicht nur der Eigentümer des berechtigten Grundstücks, auch Angehörige, Besucher, Mieter oder Pächter dürfen das Wegerecht in Anspruch nehmen. Für Gewerbeflächen gilt: Auch die Kunden nutzen den Weg.

Die Instandhaltung

Die Nachbarn sollten im Vertrag vereinbaren, wer die Instandhaltungskosten trägt. Wurde nichts schriftlich fixiert, kann der Eigentümer des vorderen Grundstücks nicht verlangen, dass der Weg gepflastert wird, entschied das Amtsgericht Darmstadt: Sieht der Pfad ordentlich aus und droht nicht zu verrotten, reicht eine Schotterbefestigung


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Mittwoch, 05. Oktober 2022

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