Leider hab ich in den letzten Tagen und Wochen schon einige Male Artikel gesehen und gelesen die ein Erdrutsch am Immobilienmarkt sehen und auch munter dazu ihre Kommentare loslassen. Deshalb schreibe ich kurz etwas zum Gespenst "Wechsel vom Verkäufer zum Käufermarkt". Denn diesen Wechsel sehe ich noch nicht einmal in der ferne. Preise werden sich einpendeln und eine Seitwärtsbewegung absolvieren, das glaube ich auch aber einen Wechsel in der drastischen Form sehe ich nicht. Deshalb hier kurz eine kleine Beschreibung:

Mieterhöhung sind im BGB geregelt und legen klar fest, was erlaubt ist und was nicht.

Das deutsche Mietrecht ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) verankert. Das BGB widmet sich ab den §§ 557 bis 561 den Regelungen über die Miethöhe und die Mieterhöhungen. Dazu zählen:

a.)die Ankündigung der Mieterhöhung
b.)die Begründung für die Mieterhöhung
c.)die Zustimmung zur Mieterhöhung
d.)die Zahlungsfrist für die Mieterhöhung
e.)das Sonderkündigungsrecht für Mieter bei einer Mieterhöhung

Was ist ein Bieterverfahren im Immobilienbereich? Das Wichtigste zuerst - das Immobilienbieterverfahren ist weder Auktion noch eine Versteigerung, sondern dass eine Immobilien unter Interessenten durch eingereichte Gebote. Gegen Gebot bedeutet, dass Sie als Interessent an einer Immobilie, Gebote in einer vorgegebenen Form dafür abgeben können. Im Bieterverfahren bildet sich der Kaufpreis durch die Angebote der interessierten Bewerber am Markt. Es...

Einführung der paritätischen Courtage 23.12.2020. Kurz vor den Weihnachtsferien treten neue Vorschriften zur Verteilung der Maklercourtage beim Immobilienkauf in Kraft: Beauftragt der Verkäufer eines Einfamilienhauses oder einer Wohnung den Makler, muss er dann mindestens die Hälfte der Courtage tragen. Zum 23.12.2020 gelten bei vielen Immobilienverkäufen neue Regeln für die Maklercourtage. Das ergibt sich aus dem „Gesetz über die Verteilung der ...

Eine Mieterhöhung muss dem Mieter schriftlich mitgeteilt werden.


Sind Sie als Vermieter dazu verpflichtet, eine Mieterhöhung anzukündigen, ist dies schriftlich zu erledigen, allerdings nicht zwingend auf Papier. Daher kann ein Mieterhöhungsschreiben auch per E-Mail oder Fax verschickt werden.

Die Ankündigung sollte folgende Punkte enthalten:

1.) warum erfolgt eine Mieterhöhung,
2.) ab wann gilt die Mieterhöhung,
3.) bis wann gilt die Mieterhöhung.


Erfolgt die Mieterhöhung in Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete, muss ein Hinweis zur Zustimmung durch den Mieter enthalten sein. Geschieht die Mieterhöhung wegen Modernisierungsarbeiten, sollte das Schreiben auf § 555d BGB verweisen, welcher regelt, wann ein Mieter die Sanierungsmaßnahmen dulden muss. Prinzipiell hat ein Mieter aber immer die Möglichkeit, einer Mieterhöhung zu widersprechen, sofern diese nicht bereits im Mietvertrag vereinbart wurde. Dazu reicht es schon, dass er dem Vermieter die benötigte Zustimmung verweigert.

Nach dem Zugang der Ankündigung der Mieterhöhung haben Mieter in der Regel zwei volle Monate Bedenkzeit, um der Steigerung zuzustimmen. Reagieren sie in dieser Zeit nicht und weigern sie sich nach Ende der Zustimmungsfrist, den neuen Mietbetrag zu zahlen, gilt dies als Widerspruch.

Der Vermieter hat nun seinerseits drei Monate Zeit, eine sog. Zustimmungsklage einzureichen. Dann prüft das Gericht, ob die Mieterhöhung berechtigt ist, und verklagt den Mieter evtl. zur Zustimmung. Lässt der Vermieter diese drei Monate Klagefrist ungenutzt verstreichen, ist eine Klage danach wirkungslos. Er muss dann bis zum nächsten Zeitpunkt warten, an dem er eine Mieterhöhung ansetzen kann. 

Ist eine Mieterhöhung nach einer Modernisierung zulässig?  Oder handelt es sich um eine Instandhaltung?

Müssen am Mietobjekt bestimmte Modernisierungsmaßnahmen vorgenommen werden, kann der Vermieter auch eine außerordentliche Mieterhöhung festlegen. Anders als bei der Steigerung zur ortsüblichen Vergleichsmiete muss der Mieter üblicherweise dieser Mieterhöhung nicht zustimmen, damit sie zulässig ist.
Eine Mieterhöhung nach einer Sanierung ist nur zulässig, wenn diese Verbesserungen für die Mieter mit sich bringt.Eine Mieterhöhung nach einer Sanierung ist nur zulässig, wenn diese Verbesserungen für die Mieter mit sich bringt.

Bei Modernisierungsarbeiten können bis zu 11 Prozent der Sanierungskosten auf die Jahresmiete aufgeschlagen werden. Werden die Maßnahmen an mehreren Wohnungen durchgeführt, sind die Kosten gemäß § 559 BGB angemessen auf alle betreffenden Mieter zu verteilen.

Sofern der Mietvertrag keine Vereinbarung zu einer Mieterhöhung in Form von Staffel- oder Indexmiete festlegt, kann der Vermieter gemäß § 558 BGB „die Zustimmung zu einer Erhöhung der Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete verlangen".

Bei der Vergleichsmiete erfolgt eine Mieterhöhung in der Höhe, die den vergleichbaren ortsüblichen Mieten entspricht. Als Richtwert für diesen sog. Mietspiegel werden Mieten herangezogen, die in den letzten vier Jahren für vergleichbaren Wohnraum im entsprechenden Ort gezahlt wurden.

Erhöhung durch Indexmietvertrag.
Die Mieterhöhung nach Indexmiete muss im Mietvertrag vereinbart sein.Die Mieterhöhung nach Indexmiete muss im Mietvertrag vereinbart sein.

Auch die Indexmiete muss vertraglich zwischen Mieter und Vermieter vereinbart werden, um gültig zu sein. Im Gegensatz zur Staffelmiete wird hier aber nur der erste Mietbetrag konkret im Mietvertrag festgelegt.

Inwieweit der Vermieter zukünftig eine Mieterhöhung durchführt,

Mieterhöhung nach Staffelmiete

Eine Staffelmiete muss zwischen beiden Mietparteien vereinbart werden. Meistens geschieht dies, indem die gestaffelte Mieterhöhung bereits im Mietvertrag festgelegt ist und der Mieter dieser mit seiner Unterschrift zustimmt. Damit eine Staffelmiete zulässig ist, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:

In Deutschland gibt es im Jahr 2023 nach dem Gesetz zur Erhöhung der Energieeffizienz von Gebäuden (Gesetz für Energieeffizienz von Gebäuden, kurz "GeG") keine Nachrüstverpflichtungen für Hausbesitzer. Allerdings gibt es Förderprogramme, die Hausbesitzer dazu ermutigen, ihre Gebäude energetisch zu modernisieren und so Energie zu sparen. Es gibt auch bestimmte Anforderungen für Neubauten und beim Verkauf oder Vermieten von Gebäuden, die die Energieeffizienz betreffen.
Einige Beispiele sind:

KfW-Förderprogramm "Energieeffizient Sanieren": Dieses Programm bietet zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse für die Modernisierung von Wohngebäuden, einschließlich Dämmung, Fenstererneuerung und Erneuerung von Heizungsanlagen.

BAFA-Förderprogramm "Energetische Modernisierung von Wohngebäuden": Dieses Programm bietet Zuschüsse für Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz von Wohngebäuden, einschließlich Dämmung, Fenstererneuerung und Erneuerung von Heizungsanlagen.

Bundesprogramm "Quartiersentwicklung und Klimaschutz": Dieses Programm fördert Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden im Rahmen von Quartiersentwicklungsprojekten.

Bundesprogramm "Klimaschutz in sozialen Wohnungsunternehmen": Dieses Programm fördert Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden, die von sozialen Wohnungsunternehmen verwaltet werden.

Ein Wohnungsübergabeprotokoll ist ein Dokument, das bei der Übergabe einer Wohnung von einem Vermieter an einen Mieter erstellt wird. Es beschreibt den Zustand der Wohnung zum Zeitpunkt der Übergabe und dient als Referenz, falls es später zu Streitigkeiten über den Zustand der Wohnung bei der Rückgabe kommt.

Welche Regelungen gelten in Deutschland für Gebäudeenergieausweise:

  • Der Gebäudeenergieausweis muss vor der Vermietung oder dem Verkauf eines Gebäudes vorgelegt werden.
  • Der Ausweis muss von einem zertifizierten Sachverständigen ausgestellt werden.
  • Der Ausweis ist 10 Jahre gültig und muss bei einer erneuten Vermietung oder Verkauf des Gebäudes aktualisiert werden.
  • Es gibt keine Anforderungen an die Mindestwerte für den Energiebedarf oder die Energieeffizienz des Gebäudes.

Einige Städte und Regionen haben jedoch zusätzliche Regelungen erlassen, um den Energieverbrauch in Gebäuden zu reduzieren. Beispielsweise können höhere Anforderungen an die Dämmung oder an die Wärmeerzeugungsanlagen gestellt werden. Es lohnt sich daher, sich über die lokalen Regelungen zu informieren.

Erneuerbare Energie hat viele Vorteile beim Neubau eines Hauses.

Die wichtigsten davon sind:

Kurz - ja das kann man!
Bei einem normalen notariellen Beurkundungstermin sind Verkäufer und Käufer anwesend. Der Vertrag wird nach Verlesen und Unterzeichnen wirksam.
Doch was wenn eine Seite nicht an diesem Termin persönlich teilnehmen können?
Dafür gibt es kurz gesagt zwie Lösung. Weiß man im Vorfeld eines Beurkundungstermins, dass man nicht Anwesend sein kann, kann man einen Vertreter auswählen und diesen mit einer Vollmacht ausstatten.

Egal ob Haus oder Eigentumswohnung. Wer sein Vermögen schon zu Lebzeit übergeben möchte kann das durch Schenkung machen. Doch was passiert wenn das "Verschenkte" wieder zurückgefordert wird, weil der Schenkende, z. B. durch Insolvenz, verarmt und Sozialhilfe beantragt?

Was passiert wenn das Sozialamt eine Rückabwicklung der Schenkung fordert?

Zuerst einmal das Gute. Ist der Zeitpunkt der Übertragung bereits mehr als zehn Jahre her, gibt es keine Rückgabepflicht für eine Schenkung.

Unabhängig von der derzeitigen Pandemie, ist es für viele Bürger ein Herzens-Wunsch, in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Doch leider wird das für die meisten Menschen ein Traum bleiben. Trotz extrem tiefer Zinsraten sind auf dem Immobilienmarkt einfach nicht genügend Immobilien vorhanden, damit jeder der dies wünscht auch eine Immobilie seiner Wahl kaufen können Warum ist das so bzw. wie läasst sich diese Marktsituation erklären? Der Immobilien...

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