Immobilie geerbt - antreten oder nicht?

Sterben nahestehende Personen und insbesondere Familienangehörige, bleibt oft nicht viel Zeit zum Trauern. Es mĂŒssen sehr zeitnah eine Reihe gesetzlicher Angelegenheiten geregelt werden.

Fristen

Ist der Erbfall eingetreten, hat man 6 Wochen Zeit, um das Erbe auszuschlagen. Diese Frist, auch als Ausschlagungsfrist bekannt, beginnt zu dem Zeitpunkt, an dem man von der Erbschaft erfÀhrt und fÀllt nur dann lÀnger aus, wenn sich der letzte Wohnsitz des Erblassers im Ausland befindet oder die Erbenden sich zum Zeitpunkt der Bekanntgabe im Ausland aufhalten (§ 1944 BGB).

Ist die Frist abgelaufen, wird das Erbe automatisch ĂŒbertragen und gilt als angenommen. Neben SachgĂŒtern wie persönlichen GegenstĂ€nden, etwa Schmuck, können Barvermögen, Immobilien und auch Schulden vererbt werden.

Weil man sich nur fĂŒr oder gegen das gesamte Erbe entscheiden kann, sollten Sie sich vor Antritt des Erbes sicher sein, dass Sie zum Schluß ein VerlustgeschĂ€ft eingetreten haben. Dazu zĂ€hlt auch im Bereich der Immobilien die Einsicht in das Grundbuch um festzustellen, welche Lasten auf der zu vererbenden Immobilie eingetragen sind.

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Erbe angetreten.

Was soll mit dem Hauserbe geschehen? Verkaufen, vermieten oder eine Selbstnutzung?

Was nun mit der Immobilie?

Sind Sie Alleinerbe können Sie selbst abwĂ€gen, welchen Vorteil die jeweilige Verwertung der geerbten Immobilie fĂŒr Sie hat. FĂŒr einen Verkauf der Immobilie, geben oft steuerliche Aspekte den Ausschlag.

Ob bzw. wieviel Sie fĂŒr den geerbten Grund und Boden auf dem Immobilienmarkt bekommen, hĂ€ngt im Endeffekt von vielen Faktoren ab. Wir haben nachfolgend fĂŒr unterschiedlichen Verwertungsformen, Verkaufen, Vermieten und Eigennutzung, einige Pros und Contras aufgelistet.

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Immobilienerbe Verkaufen

Geerbte Immobilie verkaufen
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Immobilienerbe Vermieten

Geerbte Immobilie vermieten
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Immobilienerbe selbst nutzen

Geerbte Immobilie im Eigennutzen

Haben Sie eine Immobilie In Ludwigshafen, Mannheim oder in der Rhein-Neckar-Region geerbt und benötigen jetzt Hilfe? Rufen Sie uns an - wir helfen gerne mit Rat und Tat.

Hammer+Partner 0171 / 5895 999

 

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Erbschaftssteuer

Steuerliche Aspekt bei einer Erbschaft

Steuerliche FreibetrÀge nach Verwandtschaftsgrad:

(Stand 2021 ohne GewÀhr) Freibetrag (§ 16 ErbStG)


fĂŒr Ehepartner und Lebenspartner einer eingetragenen Lebenspartnerschaft 500.000 €
fĂŒr Kinder und Enkelkinder sowie fĂŒr Stief- und Adoptivkinder                          400.000 €

fĂŒr Enkelkinder                                                                                                         200.000 €

Urenkel; fĂŒr Eltern und Großeltern beim Erwerb durch Erbschaft                        100.000 €

fĂŒr Eltern und Großeltern beim Erwerb durch Schenkung,
fĂŒr Geschwister, Kinder der Geschwister, Stiefeltern, Schwiegerkinder,
Schwiegereltern etc.                                                                                                 20.000 €

fĂŒr alle anderen EmpfĂ€nger einer Schenkung oder Erbschaft                               20.000 €

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Steuerklasse

Steuerklassen bei unterschiedlichem Verwandheitsgrad

Im Erbfall wird bei der Steuerermittlung immer das gesamte Vermögen, abzĂŒglich der oben aufgefĂŒhrten steuerlichen FreibetrĂ€ge herangezogen und dann dem ermittelten Betrag unterliegenden Steuersatz in Prozent unterworfen (siehe Tabelle). Dabei ist fĂŒr Erben der Steuerklasse l evtl. noch ein sachlicher Freibetrag in Höhe von 41.000 € fĂŒr den Hausrat und sonstige GegenstĂ€nde sowie ein Freibetrag von 12.000 € fĂŒr sonstige Dinge wie Schmuck oder ein Auto in Abzug zu bringen.